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Bettwanzen und Hausstaubmilben

Milben sind mikroskopisch kleine Spinnentiere.
Sie lieben eine hohe Luftfeuchtigkeit, eine Mindesttemperatur von ca. 21°C,
und sie ernähren sich unter anderem von menschlichen Hautschuppen.

Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass sich Milben genau in den Bereichen aufhalten,
wo sie geradezu paradiesische Zustände vorfinden: in Betten.Untersuchungen haben gezeigt,
dass in jedem Bett in Deutschland ca. 10.000 Milben leben. Matrazen, aber auch Kissen, Decken, Vorhänge und Teppiche bieten ihnen ideale Lebensbedingungen.Ungefähr 15% der Mensche
zählen zu den Hausstaubmilbenallergikern.

milbe5.jpgSie reagieren nicht auf die Tiere selbst. Die kleinen Milbenkotbällchen zerfallen
an der Luft und verbinden sich mit dem Hausstaub zu wirksamen Allergenen,
die heftige Reaktionen auslösen können, von tränenden Augen bis hin zu Atemnot
oder sagr Bronchialasthma. Milben sind hartnäckig und anpassungsfähig.
Sie überstehen mühelos häufiges und gründliches Staubsaugen. Erst, wenn die Luftfeuchtigkeit
unter einen kritischen Wert fällt, werden Milben inaktiv. Das bedeutet aber nicht, dass sie sterben.
Aus diesem Grunde ist das Entfernen aller Milben aus dem Wohnbereich mit herkömmlichen Mitteln äußerst schwierig.